Um den Höhenzug herum lässt sich eine beeindruckende Tierwelt entdecken. Dabei gilt es, sich auf Auge und Gehör zu verlassen und da und dort etwas Geduld mitzubringen.
Für die herauasragende Geräuschkulisse im Offenland sorgen die Feldlerchen, die von Februar bis in den Oktober lautstark ihre Gesänge vortragen. Später im Frühjahr gesellen sich Grauammern und vor allem Nachtigallen zum Ornis, die fühlen sich in der trocken-warmen Landschaft ausgesprochen wohl.
Unter den Großvögeln sind die Störche neuerdings wieder treue Stammgäste. Daneben besiedeln ganzjährig Grau- und Siilberreiher die weitläufigen Äcker. Rote wie schwarze Milane und Bussarde sind die Herrscher der Lüfte, die die Thermik des weiträumigen Ackerlandes sehr zu schätzen wissen.
Ultimativer Hotspot der Vogelwelt ist der Speicher Dachwig in der Gemarkung Großfahner, der unter Anglern und Ornithologen äußerst beliebt ist. Eine frühmorgendliche Sommerwanderung um den See lässt die Ohren erklingen! Am besten ist das von Großfahner oder aus Richtung Dachwig möglich.
Am Boden gibt es teils mächtige Reh-Herden zu bestaunen, nebst Feldhasen und Füchsen. Eine absolute Rarität aber sind die extrem seltenen schwarzen Feldhamster, die sich u.a. nahe Dachwig und in Richtung Gebesee beobachten lassen. Auch hier benötigt es Geduld und am besten die zeitige Morgenstunde, um die vom Aussterben bedrohten Tiere zu bewundern.
Immer wachsam und auf Achse: Rehwild.
Ein Silberreiher auf Mäusejagd.
Ein Bussard auf Kontrollflug.